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Teilhabe und Inklusion

Oktober 2014 / Hansruedi Silberschmidt / Vorstand PCD e.V.

Definition der Inklusion oder Teilhabe

In einer Gesellschaft mit verwirklichter Inklusion oder Teilhabe nimmt jeder Mensch gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teil – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von Behinderungen oder anderen individuellen Merkmalen. Jeder Mensch wird dabei mit seinen je eigenen Merkmalen und Eigenschaften respektiert und akzeptiert.

In der inklusiven Gesellschaft gibt es keine definierte Normalität, die jedes Mitglied dieser Gesellschaft anzustreben oder zu erfüllen hat. Normal ist allein die Tatsache, dass Unterschiede vorhanden sind. Diese Unterschiede werden als Bereicherung aufgefasst und haben keine Auswirkungen auf das selbstverständliche Recht der Individuen auf Teilhabe. Aufgabe der Gesellschaft ist es, in allen Lebensbereichen Strukturen zu schaffen, die es den Mitgliedern dieser Gesellschaft ermöglichen, sich barrierefrei darin zu bewegen. 1

 

Entsprechend dieser Definition gilt es zu ermöglichen, dass Menschen mit der Diagnose PCD vom Kindesalter über die Schule, die Berufsfindung, die Ausbildung, die Berufsausübung, im Erwachsenenleben und in allen   gesellschaftlichen Belangen am Leben teilhaben können.

 


  1 www.inklusion-schule.info/inklusion (Version Juli 2014)